Im Grunde gibt es zwei verschiedene Methoden, die beim Goldwaschen zum Einsatz kommen können:
1. Das Goldwaschen mit Hilfe der Waschrinne
Bei der Waschrinne handelt es sich um eine Bodenwelle, die mit einer Rinne versehen wird. Das Gemisch aus Sand und Gold wird aus dem Fluss heraus durch diese Rinne geleitet. Mit Hilfe des Wassers kommt es zu verschiedenen Strömungsbereichen, sodass sich das Gold am Boden abgesetzten kann. Die Rinne ist dabei mit Bodenrillen versehen. Hier bleibt das Gold liegen. Der Sand, der deutlich feiner als Gold ist, wird durch das Wasser jedoch weggespült und wieder in den Fluss geschwemmt.
2. Goldwaschen mit Hilfe von einem Sichertrog
Der Sichertrog ist besser bekannt als Goldpfanne. Es handelt sich hierbei um eine Flasche und runde Schüssel, die aus Kunststoff oder Metall gefertigt wird. Dadurch können Goldwäscher den Gesteinssand von den einzelnen Goldpartikeln trennen. Der Trog wird in den Flusssand getaucht. Über kreisförmige Bewegungen wird der Trog dann aus dem Wasser gehoben. Da die Goldpartikel deutlich schwerer sind als der Sand, sinken diese nach unten. Der Sand wird durch die Bewegung über den Rand wieder zurück ins Wasser geführt. Auf dem Boden des Sicheltroges bleiben also die Goldpartikel zurück.
Inzwischen gibt es noch die Option, einen Schwimmbagger einzusetzen. Damit lassen sich innerhalb einer kurzen Zeit deutlich größere Mengen an Schlamm nach Gold durchsuchen. Zudem ist es möglich, nicht nur im Wasser, sondern auch an Land Schlamm und Schlick zu waschen. Dies erweitert die Bereiche, in denen Gold gesucht und gefunden werden kann.
Goldgestein ist nicht nur im Wasser, sondern teilweise auch in Minen zu finden. Um es hier zu waschen, wird das Gestein mechanisch zerkleinert. Aus dem zerkleinerten Gestein kann dann das Gold ausgewaschen werden.