Besonders bekannt ist Gold als Wertanlage. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, in den Rohstoff zu investieren. Gold gilt als sehr beständig. Es wird, in Form von Barren oder auch Goldmünzen, als physische Wertanlage genutzt. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Münzen für die Goldanlage sowie Sammlerstücken. Die Sammlerstücke haben meist einen höheren Wert, als der Wert für das verarbeitete Gold.
Viele Anleger möchten jedoch kein physisches Gold nutzen und entscheiden sich für die Anlage in Wertpapiere, die für eine Abbildung des Goldkurses sorgen. Bereits seit dem 17. Jahrhundert erfolgt die Bestimmung des Goldpreises am London Bullion Market. Auch wenn er über die Jahrzehnte hinweg immer wieder Schwankungen unterlag, so gilt Gold dennoch als sehr stabile Wertanlage, in die investiert werden kann.
Eine Zeit lang war Gold auch als Währung im Einsatz. Die Höhe der Geldeinheit war in diesem Fall abhängig von der Menge an Gold. Die Goldmark wurde beispielsweise in Deutschland von 1871 bis hin zum Jahr 1918 eingesetzt. Allerdings erfolgte im Rahmen des Ersten Weltkrieges die Aufhebung der Golddeckung. Bis heute wurde sie nicht wiedereingeführt. In den Vereinigten Staaten war es sogar teilweise verboten, in Goldbesitz zu sein. Dadurch sollte der Rohstoff als eine Währungsalternative ausgeschlossen werden.