Ebenfalls als Anlagegold seit jeher überaus beliebt: Goldschmuck. Schließlich sind aus Gold gefertigte Schmuckstücke nicht nur wertvoll, sondern dazu noch überaus attraktiv und elegant. Daher ist Schmuckgold sowohl in der Damenwelt als auch bei den Herren der Schöpfung heiß begehrt – als edles Accessoire und Investmentobjekt gleichermaßen. Und das, obwohl Goldschmuck nicht wie Münzen und Barren aus Feingold besteht. Dies hat jedoch einen guten Grund: Das 999er Gold ist zu fein und instabil für die Verwendung als Schmuck. 999er Gold ist demnach zwar wertvoller, aber für die Herstellung von Schmuck schlichtweg ungeeignet.
Um Ringe, Ketten und Co. robuster, härter und langlebiger zu machen, verwendet man für Goldschmuck eine Legierung. Das bedeutet, dem Gold wird ein anderes Metall beigemischt – klassischerweise Silber, Kupfer oder Palladium. Am weitesten verbreitet ist Schmuck aus 585er Gold, welcher sozusagen 58,5 % pures Gold enthält. Daran lässt sich eine einfache Faustregel ableiten: Je höher die Legierung ausfällt, desto höher ist der Feingoldanteil. Das bedeutet jedoch keineswegs, das Schmuckgold weniger wert wäre und sich nicht als Investitionsobjekt lohnt. Denn bei Goldschmuck ergibt sich der Wert nicht allein durch den aktuell geltenden Goldkurs – auch andere Faktoren wie Herstellung, Verarbeitung, Alter, (Legierungs-) Material etc. sind relevant. Darüber hinaus weiß Schmuckgold als Geschenk zu begeistern und erweist sich deshalb als hervorragende Alternative zu Münzen oder Wertpapieren.