Was Goldgranulat ist, lässt sich kurz zusammenfassen: winzige Körnchen aus Gold. So sind die Goldteilchen gerade einmal zwischen 0,1 und 3 Millimeter groß. Mit einem Feingehalt von 999,9 überzeugen sie jedoch als reines Gold. Es handelt sich also tatsächlich um einen wertvollen Rohstoff.
Wie es sich für ein Granulat gehört, werden die kleinen Goldkörner durch Granulieren gewonnen. Daher werden sie auch Goldgranalien genannt. Um Goldgranulat herzustellen, bedient man sich Altgold oder Golderz.
Da sich die Goldkörnchen grammgenau abwiegen lassen, ist eine exakte Dosierbarkeit gegeben. Dies macht Goldgranulat für einige Branchen aus der Industrie und dem Schmuckgewerbe äußerst attraktiv. Bestes Beispiel: Juweliere und Goldschmiede wissen Goldgranulat zu schätzen, weil sie so genau die Menge an Gold kaufen können, die sie für die Herstellung ihrer Produkte benötigen. Dadurch lässt sich etwaiger Materialüberschuss auf ein Minimum reduzieren. In der Industrie zum Beispiel werden die Goldgranalien gern verwendet, um Drahte und Bleche mit Gold zu veredeln.