Deutsche Goldreserven im Ausland zu lagern ist eine Art Notfallplan: Sollte es zu einer Währungskrise kommen, würden die Goldvorräte entweder direkt verkauft oder verpfändet, um hierfür im Gegenzug Bargeld in einer stabilen Alternativwährung (US-Dollar) zu erhalten. Weil Großbritannien darüber hinaus einer der größten Goldhandelsplätze der Welt ist, ist es sinnig dort einen Teil der Reserven untergebracht zu haben. Das Depot in Frankreich hingegen wurde kürzlich aufgegeben: Da beide Länder mittlerweile dieselbe Währung haben, würde das in Frankreich eingelagerte Gold in Krisenzeiten keine Vorteile bringen.
In den letzten Jahren ist vermehrt Kritik an der Tatsache aufgekommen, dass ein derart großer Teil der Goldreserven Deutschlands nicht im eigenen Land lagert. Berichte, nach denen die Deutsche Bundesbank die eigenen Goldvorräte nicht regelmäßig physisch in Augenschein nehmen und prüfen würde, machten die Runde. Tatsächlich gab es sogar Gerüchte darüber, dass die US-Notenbank Fed einen Zugriff bzw. eine Inspektion der Goldbarren nicht erlauben würde. Inzwischen ist jedoch klar, dass die Deutsche Bundesbank das Gold in New York regelmäßig einem Check unterzieht. Hierüber und über viele andere Aspekte rund um die Goldreserven Deutschlands kann man in den Berichtveröffentlichungen der Deutschen Bundesbank nachlesen. Sie haben auch Interesse an einer wertstabilen und krisensicheren Investition? Wir informieren Sie gern über alle Möglichkeiten und Vorteile rund um den Goldankauf.